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Unser Haus fristete bislang ein Dasein ohne Namen. Es war einfach das „Pfadfinderhaus“:

Der ehemalige Pastor unserer Kirchengemeinde, Hans Vössing, war 1994 maßgeblich an der Gründung unseres Stammes und der Wegbereitung zum Bau unseres Hauses beteiligt. So ermöglichte Pastor Vössing dem Pfadfinderstamm das Kirchengrundstück am Pfarrhaus in Erbpacht von der Diözese Trier für 99 Jahre zu erwerben. Er war lange Zeit ebenfalls unser Stammeskurat. Im November 2012 verstarb Pastor Vössing in seiner Wahlheimat Bolivien, wo er nach seiner Pensionierung seelsorgerische und soziale Projekte, wie ein Waisenhaus auf die Beine stellte.

Überlegungen dem Pfadfinderhaus Pastor Vössings Namen zu geben gab es schon zu seinen Lebzeiten. Entsprechend seiner eigenen und bescheidenen Art machte er jedoch deutlich, dass er in diesem Falle die längste Zeit ein Pfadfinderfreund gewesen wäre.

Am 16.12.2012, dem 3. Advent, wurde das Pfadfinderhaus in seinem Namen „Juan-Vössing-Haus“ getauft.

Umrahmt wurde die Namensgebung durch das Verteilen des Friedenslichtes aus Betlehem. Von einem Wortgottesdienst zum Friedenslicht in der St. Dionysius-Kirche aus gingen Kirchenbesucher, Pfadfinder und Pastor Vössings Bruder zum Haus. Nach einer bewegenden Rede vom Stammesvorstand Dominik Laubenthal folgte die Namensgebung und die Segnung vom

Juan-Vössing-Haus durch unseren jetzigen Pastor, Alexander Burg.